Frühstückst du wie ein Kaiser? Dann machst du alles richtig. Immerhin hat der Körper mehrere Stunden keine Energie zur Verwertung bekommen. Wer regelmäßig ein gesundes Frühstück genießt, kommt ohne Heißhunger-Attacken mit mehr Power durch den Tag. Aber was heißt gesund? Wir verraten dir fünf Tipps für den perfekten Start – Rezept für unser Lieblings-Frühstück inklusive.

Frühstück – ja oder nein?

Bevor es an die Frage geht, welche Mahlzeit am Morgen nun besonders gesund ist, gilt es zu klären warum man zu dieser Tageszeit überhaupt essen soll.

Ernährungsexperten sind sich einig: Die erste Mahlzeit des Tages ist wesentlich für unser Wohlbefinden. Der Verzicht auf Frühstück sorgt für regelmäßige Heißhungerattacken, die wiederum zusätzliche Kilos begünstigen. Zudem verlangsamt sich der Stoffwechsel, wodurch weniger Fett abgebaut wird. Bis zu 30 Prozent der Europäer verzichten trotzdem auf einen gesunden Start in den Tag.

Dabei sind Menschen, die ein Frühstück genießen, schlanker – und zufriedener. Schließlich bedankt sich der menschliche Organismus mit höherer Konzentrationsfähigkeit, mehr Leistungsbereitschaft und stärkerer Stressresistenz. Kurzum: Frühstück ist DIE Grundlage für einen perfekten Tag.

5 Tipps für ein gesundes Frühstück

Gesund und ausgewogen soll sie sein, die erste Mahlzeit des Tages. Ob warm oder kalt, süß oder sauer, fest oder flüssig klären wir in den folgenden 5 Tipps für ein gesundes Frühstück:

  1. Verzichte auf kaltes Frühstück: Je wärmer, desto besser. Der Magen ist leer und wird durch kalte Nahrungsmittel eher gereizt. Im Ayurveda geht man davon aus, dass ein warmes Frühstück (z.B. Porridge) das Verdauungsfeuer stärkt. Das gilt auch für das erste Getränk eines neuen Tages – ungesüßter Tee oder lauwarmes Wasser (z.B. mit Ingwer) sind ideal.
  2. Kenne deine Zutaten: Müslis aus dem Supermarktregal werden uns gerne als das perfekte Frühstück verkauft. Dabei wären sie aufgrund ihres Zuckergehalts im Süßigkeitenregal wesentlich besser aufgehoben. Stark verarbeitete Lebensmittel enthalten neben Zucker auch noch andere Inhaltsstoffe, die deiner Gesundheit nicht förderlich sind. Je eher du dein Frühstück aus Grundzutaten selbst zusammenstellst, umso besser für deinen Körper.
  3. Süß ist nicht automatisch ungesund: Ob du lieber süß oder sauer frühstückst, kannst du nach Belieben gestalten. Saisonal verfügbares Obst (es müssen ja keine Heidelbeeren aus Südafrika sein) ist gerade im Sommer eine wertvolle Grundlage für eine gesunde Mahlzeit. Angereichert mit Haferflocken für den Kohlenhydratanteil und eiweißreichen Nüssen erhältst du den idealen Energieschub. Erdnüsse und Kürbiskerne sind im Übrigen besonders eiweißhaltig.
  4. Keep it simple – and plan ahead: Meist ist der Morgen für umfangreiche Vorbereitungen viel zu kurz. Je einfacher deine Zubereitung, umso länger kannst du die Mahlzeit genießen. Planung ist beim Frühstück die halbe Miete. Wenn du ein echter Morgenmuffel bist, dann bereite dir deine Mahlzeit doch einfach am Vorabend zu.
  5. Genuss: Nein, Genuss macht nicht fett. Genuss macht zufrieden. Das Frühstück in den eigenen vier Wänden links liegen zu lassen, zur U-Bahn zu hetzen und dort schnell ein Croissant mit einem Coffee-to-Go zu verdrücken – das sorgt für unzufriedene Gesichter (du brauchst dich nur umzusehen). Nimm dir Zeit. Dein Körper wird es dir danken.

Rezept: Püriertes Obst mit Flocken und Nüssen

Gesund, schnell in der Zubereitung und ein echter Energiekick: Unser Lieblingsfrühstück ist der Knaller. Neben den Zutaten benötigst du dafür eine kleine Pfanne und idealerweise eine Küchenmaschine um das Obst zu pürieren. Wir nutzen dafür eine Maxximum Küchenmaschine von Bosch – wenn du „nur“ ein Helferlein für dieses Frühstück benötigst, ist auch ein handelsüblicher Smoothie-Mixer ausreichend.

Zutaten (2 Personen):

  • 1-2 Bananen
  • 1 Mango
  • 5 Esslöffel Beeren (Heidelbeeren, Himbeeren oder Erdbeeren)
  • 1/2 Glas ungesüßte Mandelmilch
  • Zitronensaft
  • 50g Haferflocken
  • Cashew-Nüsse
  • Kokosflocken

Zubereitung:

  1. Obst waschen, schälen und gemeinsam mit der Mandelmilch in die Küchenmaschine geben. Dann pürieren und etwas Zitronensaft auf den Brei träufeln (beugt Verfärbung vor und kann auch am Vorabend erledigt werden).
  2. Kleine Pfanne am Herd erhitzen und Cashew-Nüsse mit Kokosflocken leicht anrösten.
  3. Obstbrei mit Haferflocken vermengen und in eine Schüssel geben.
  4. Geröstete Nüsse mit Kokosflocken über die Masse streuen und servieren.
  5. Et voilá – genieß dein gesundes Frühstück!